Altersversorgung

Herzliches Willkommen beim Thema Altersvorsorge!

geld im alter

Es ist gut, dass Sie sich mit diesem Thema befassen. Denn können Sie ausschließen, 93 Jahre alt zu werden? Wohl kaum. Wer in Rente gehen will – egal ob mit 63, 67 Jahren oder später – kann schlicht nicht wissen, wie alt er wird. Das Risiko nicht zu wissen, wie lange das angesparte Geld reichen muss, ist aktuell eines der am meisten unterschätzten Risiken. Wie kann man sicherstellen, bis ans tatsächliche Lebensende ausreichend versorgt zu sein?

Der demografische Wandel und die gesetzliche Rente

Die Lebenserwartung steigt seit vielen Jahren stetig – und dies schneller als die meisten Menschen denken. Neben der steigenden Lebenserwartung ist die relativ geringe Geburtenrate in Deutschland der zweite wichtige Faktor für den demografischen Wandel. Eine Frau in der Bundesrepublik bekommt im Laufe ihres Lebens durchschnittlich ca. 1,4 Kinder. Damit das Verhältnis von jungen zu alten Menschen stabil bliebe, müsste die Geburtenrate auf 2,1 Kinder pro Frau steigen. Aktuell werden also zu wenige Kinder geboren. Das Resultat: Die deutsche Bevölkerung wird schrumpfen und vor allem altern. Im Jahr 1910 standen die 24-Jährigen in der Mitte der Altersverteilung. Das heißt 50% der Bevölkerung war jünger als 24 Jahre und 50% war älter. Im Jahr 2013 lag dieses Alter schon bei 45 Jahren und im Jahr 2060 wird es wahrscheinlich zwischen 50 und 52 Jahren liegen (Quelle: Statistisches Bundesamt 2015).

Lebenserwartung Wahrscheinlichkeiten

Auswirkungen auf die persönliche Ruhestandsplanung

Eine Folge dieser Entwicklung: Das Rentenniveau wird sinken. Früher hat die gesetzliche Rentenversicherung den meisten Menschen ausgereicht, um ihre Grundbedürfnisse, wie z. B. die Kosten für Miete und Lebensmittel zu decken. Die private Altersvorsorge wurde oft für nicht erforderlichen Luxus genutzt. Die Mehrheit der künftigen Rentner hingegen wird eine private Versorgung benötigen, um die Grundbedürfnisse im Alter zu sichern. Da man Grundbedürfnisse ein Leben lang hat, sollte auch das entsprechende Einkommen ein Leben lang fließen. Die Wichtigkeit sollte daher nicht nur auf der Altersvorsorge – also auf dem Sparen für das Alter – liegen, sondern mindestens genauso stark auf der Altersversorgung – also der Sicherung eines lebenslangen Einkommens aus dem angesparten Geld. Der Staat hat zum Ausgleich verschiedene, individuelle Anreize zum Sparen und Vorsorgen für den Ruhestand geschaffen.

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Gründe für die geringe Akzeptanz der privaten Rentenversicherung

Es gibt verschiedene Gründe, warum vielen Menschen eine private lebenslange Rentenversorgung nicht attraktiv erscheint. Viele dieser Gründe basieren jedoch auf Irrtümern und Missverständnissen – und führen daher fälschlicherweise zu einer ablehnenden Haltung gegenüber lebenslangen Renten. Einer der Hauptgründe ist sicherlich die eigene, unterschätzte Lebenserwartung.

Bei der Schätzung des eigenen Lebensalters orientiert man sich in der Regel an der Generation der Eltern und Großeltern. Da die Lebenserwartung aber durchschnittlich alle 10 Jahre um ca. 2,5 Jahre steigt, lebt jede Generation rund 7,5 Jahre länger als die vorherige. Im Durchschnitt werden Sie also 15 Jahre älter als Ihre Großeltern. Aber selbst wenn man die eigene Lebenserwartung richtig einschätzt, ist das nicht die einzig relevante Größe. An diesem Durchschnittsalter sollten Sie sich aber nicht orientieren, denn es stellt lediglich einen statistischen Mittelwert dar – den Normalfall sozusagen.

Wenn Sie von diesem Normalfall ausgehen, übersehen Sie das eigentlich Risiko: Dass Sie ohne ausreichende finanzielle Absicherung älter werden, als Sie dachten. Genau dieses Risiko deckt die private Altersversorgung ab, denn sie garantiert Ihnen ein lebenslanges Einkommen. Ein weiterer Grund für die geringe Akzeptanz von privaten Rentenversicherungen liegt darin, dass viele Menschen sie in die falsche mentale „Schublade“ einordnen. Sie wird häufig nicht als „Absicherung“ bewertet , sondern als „Investment“. Diese Einordnung ist jedoch nicht korrekt, denn es geht in erster Linie darum, ein Risiko abzusichern und nicht darum, Gewinne zu erzielen. Gewinne und Zinsen spielen zwar auch in der privaten Altersversorgung eine Rolle. Vorrangig geht es jedoch darum, das Risiko abzusichern, länger zu leben als das angesparte Geld reicht.

Zusammenfassung der Altersversorgung

Der demografische Wandel führt dazu, dass unsere Gesellschaft schrumpft und altert. Ein immer größerer Teil der Bevölkerung wird seine Grundbedürfnisse nur decken bzw. den gewünschten Lebensstandard im Alter aufrecht halten können, wenn er zusätzlich zur gesetzlichen Rente privat vorsorgt. Diese Vorsorge sollte nicht nur im Sparen fürs Alter bestehen. Denn es besteht das Risiko, länger zu leben, als das angesparte Geld reicht. Wer lebenslange Ausgaben hat, braucht auch ein lebenslanges Einkommen.

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